|
||
| MANIAC-MOTORS BENELLI MOTO-MORINI MV-AGUSTA BIMOTA ANFAHRT/KONTAKT PHILOSOPHIE AGB'S LINKS IMPRESSUM | ||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
||
HONDA VF FOURHonda V-Four ein Technologieträger der 80er Jahre präsentiert sich. Selbst heute in Zeiten von CB1000F ist eine VF ein belastbarer und zuverlässiger Begleiter, mit Charakter der den meisten neuen Bikes abgeht. Da ich selbst eine VF1000F SC15 seit 1990 mein Eigen nenne sind die VF's bis heute mein Steckenpferd daher widme ich ihnen eine eigene Seite. Bei Fragen oder Teilebedarf schreiben Sie einfach eine Mail an . Alex's VF 1000 F SC15 | Instandsetzung
von Nockenwellen Alex's VF 1000 F SC15Instandsetzung von NockenwellenDer Oiling-Kit
Gabelfedern Der Vorderbau der VF verdient wie bei fast allen älteren Motorrädern etwas Aufmerksamkeit. Wir alle kennen das Problem: die Gabel ist sehr weich, taucht beim Bremsen sehr weit ein und bringt auf grund der zu geringen Dämpfung Unruhe ins Fahrwerk. Die original Gabelfedern sind nur ein paar cm lang, ca die Hälfte der Gabel wird mit einer Blechhülse überbrückt. Die Abhilfe sind progressive Gabelfedern, die etwa doppelt so lang sind wie die original Federn. So wird die Gabel wesentlich straffer und hat mehr Dämpfungsreserve bei gleichtzeitig besserem Ansprechverhalten. Auch beim Bremsen taucht die Gabel nun wesentlich weniger ein, das Fahrverhalten wird insgesamt wesentlich stabiler. Nun die Showas in den VFs waren ganz gut, sind aber meist bei ca 45-50 Tkm Laufleistung verendet. Überholen ist teuer und hält nicht lange. Ein Federbein z.B. von Wilbers bietet hier Abhilfe. Gleichzeitig werden diese Federbeine speziell auf Fahrergewicht, Einsatzzweck und auch den Längenwunsch angefertigt - und das OHNE AUFPREIS in vielen unterschiedlichen Varianten. Original Gummibremsleitungen MÜSSEN (auch lt Hersteller) alle 4 Jahre erneuert werden, weil die Nylonstränge im Inneren des Gummimantels durch die ständige Druckbelastung reißen, bzw. ausleiern. Nach einiger Zeit bläht der am Bremshebel erzeugte Druck mehr und mehr den Schlauch auf und immer weniger Druck erreicht die Bremsbeläge. Deutlichstes Indiz dafür ist: man kann den Bremshebel sehr weit durchziehen ohne daß die Bremsleistung dabei nennenswert ansteigt, bzw es ist kein exakter Druckpunkt mehr fühlbar, die Bremse ist schwammig. Abhilfe schaffen hier Stahlflex- oder carbonummantelte Bremsleitungen (am besten mit reinem Teflon Innenleben). Diese blähen sich nicht mehr auf und leiten den gesamten Bremsdruck an die Bremssättel weiter, ohne Verlust. Außerdem sind sie alterungsbeständig und müssen nie mehr ausgetauscht werden. Bremsscheiben verschleißen ebenso wie Bremsbeläge - nur nicht so schnell. Riefen oder das Unterschreiten der Mindestdicke beeinträchtigen die Bremsleistung beträchtlich. Ein weiteres Zeichen, daß Bremsscheiben ausgetauscht werden müssen, ist eine bläuliche Verfärbung. Für die Straße gibt es drei unterschiedliche Materialien:
Standardstahl nimmt relativ wenig Wärme auf und gibt wenig Wärme ab, d.h. die Bremsleistung ist eher mittelmäßig. Grauguss ist hier deutlich besser, reagiert aber bei Nässe deutlich verzögert und verschleißt schneller als Stahl. INOX hat einen deutlich besseren Wärmetausch als Guß ist standfester als Stahl und somit erste Wahl für Bremsscheiben, denn in Verbindung mit entsprechenden Sinter Belägen ist eine Verbesserung der Bremsleistung um 35% und mehr üblich. Vorsicht: Diverse Filialketten liefern noch die alten Brembo Gussscheiben, und das zu Listenpreisen !!! Ja, auch diese Teile segnen irgenwann das Zeitliche. Oftmals ist auch ein falsch oder verdrückt eingebautes Lenkkopflager die Ursache von Lenkerflattern und/oder instabilem Fahrverhalten und/oder Pendeln bei höheren Geschwindigkeiten. Zubehör Lager bestehen, ebenso wie original Lager, aus vielen beweglichen Teilen, speziell das obere Lager. Am oberen Lager werden das Lager, Beilegscheibe, Staubdichtung, Nutmutter 1, Sicherungsblech und Nutmutter 2 aufeinander gebaut und müssen gegeneinander verspannt werden. Üblicherweise mit bis zu 30 Nm Kraft. Ein weiteres Problem am Lenkkopflager ist der Lagersitz des oberen Lagers auf dem Lenkkopfschaft. Dieser Lagersitz ist ein Schiebesitz, der bei Neufahrzeugen ein Spiel bis 0,1 mm aufweist. Dazu kommt eine sehr große Rauhtiefe des Lagersitzes, die sich nach einiger Zeit plättet. Somit vergrößert sich das Spiel bis zu 0,15 mm. Durch die Hebelübersetzung vervielfacht sich das Spiel bis zur Auflage des Reifens je nach Motorradtyp um das 6 bis 10-fache. Abhilfe schafft hier ein Lenkkopflager aus einem Stück - ein patentrechtlich geschütztes Lager - aufgepresst auf einen Tragring mit integrierter Mutter. Ein Teil ist eben, Anzugsmoment 5 -7 Nm, läuft spielfrei und sowas von leicht - man erkennt seine VF nicht wieder (so ging es mir selbst). |
||